Pflegegeld für die häusliche Pflege 

 

Pflegestufe

Leistungen 2014

Leistungen 2015

0 mit EA* 120 € 123 €
I 235 € 244 €
I mit EA* 305 € 316 €
II 440 € 458 €
II mit EA* 525 € 545 €
III 700 € 728 €
III mit EA 700 € 728 €

 

EA* = Eingeschränkte Alltagskompetenz

Gilt für Personen mit dauerhaft erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz im Sinne

von § 45a SGB XI - das sind vor allem an Demenz erkrankte Menschen.

 

Das Pflegegeld kann in Anspruch genommen werden, wenn Angehörige oder Ehrenamtliche die Pflege übernehmen. Das Pflegegeld kann auch mit Pflegesachleistungen kombiniert werden.

 

Ansprüche auf Pflegesachleistungen

Pflegestufe

Leistungen 2014

Leistungen 2015

0 mit EA*

   225 €

   231 €

I

   450 €

   468 €

I mit EA*

   665 €

   689 €

II

1.100 €

1.144 €

II mit EA*

1.250 €

1.298 €

III

1.550 €

1.612 €

III mit EA*

1.550 €

1.612 €

Härtefall

1.918 €

1.995 €

Härtefallmit EA*

1.918 €

1.995 €

EA* = Eingeschränkte Alltagskompetenz

Gilt für Personen mit dauerhaft erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz im Sinne

von § 45a SGB XI - das sind vor allem an Demenz erkrankte Menschen.

 

Pflegesachleistungen können für die Hilfe durch einen ambulanten Pflegedienstes eingesetzt werden. Pflegesachleistungen können auch mit dem Pflegegeld kombiniert werden.

 

Pflegehilfsmittel für die häusliche Pflege

Pflegestufe

Leistungen 2014

Leistungen 2015

0 mit EA*

31 €

40 €

I, II, III

31 €

40 €

Gilt für Personen mit dauerhaft erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz im Sinne

von § 45a SGB XI - das sind vor allem an Demenz erkrankte Menschen.

 

Grundsätzlich werden unter dem Begriff Pflegehilfsmittel Geräte und Sachmittel verstanden, die zur häuslichen Pflege notwendig sind, sie erleichtern und dazu beitragen, dem Pflegebedürftigen eine selbstständige Lebensführung zu ermöglichen.

 

Verhinderungspflege 

Pflegestufe

Leistungen 2014

Leistungen 2015

0 mit EA*

1.550 €

1.612 €

I, II, III

1.550 €

1.612 €

EA* = Eingeschränkte Alltagskompetenz

Gilt für Personen mit dauerhaft erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz im Sinne

von § 45a SGB XI - das sind vor allem an Demenz erkrankte Menschen.

 

Ab dem 1. Januar 2015 ist eine Ersatzpflege bis zu 6 Wochen pro Kalenderjahr möglich. Außerdem kann bis zu 50% des Leistungsbetrags für Kurzzeitpflege (das sind bis zu 806 Euro) künftig zusätzlich für Verhinderungspflege ausgegeben werden. Verhinderungspflege kann dadurch auf max. 150% des bisherigen Betrages ausgeweitet werden. Der für die Verhinderungspflege in Anspruch genommene Erhöhungsbetrag wird auf den Leistungsbetrag für eine Kurzzeitpflege angerechnet.

Bei einer Ersatzpflege durch nahe Angehörige wird die Verhinderungspflege auch ab 1. Januar 2015 auf

 

Tagespflege / Nachtpflege in teilstationärer Unterbringung 

Pflegestufe

Leistungen 2014

Leistungen 2015

0 mit EA*

       0 €

   231 €

I

   450 €

   468 €

I mit EA*

   450 €

   689 €

II

1.100 €

1.144 €

II mit EA*

1.100 €

1.298 €

III

1.550 €

1.612 €

III mit EA*

1.550 €

1.612 €

EA* = Eingeschränkte Alltagskompetenz

Gilt für Personen mit dauerhaft erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz im Sinne

von § 45a SGB XI - das sind vor allem an Demenz erkrankte Menschen.

 

Unter Tages- und Nachtpflege (teilstationäre Versorgung) versteht man die zeitweise Betreuung im Tagesverlauf in einer Pflegeeinrichtung.

Ab dem 1. Januar 2015 können die Leistungen der Tages- und Nachtpflege neben der ambulanten Pflegesachleistung /dem Pflegegeld in vollem Umfang in Anspruch genommen werden.

 

Kurzzeitpflege

Pflegestufe

Leistungen 2014

Leistungen 2015

Pflegestufe 0 EA*           kein Anspruch                            1.612 €

Pflegestufe I,II oder III      1.550 €                                     1.612 €

EA* = Eingeschränkte Alltagskompetenz

Gilt für Personen mit dauerhaft erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz im Sinne

von § 45a SGB XI - das sind vor allem an Demenz erkrankte Menschen.

 

 

Viele Pflegebedürftige (im Sinne des Rechts der Pflegeversicherung) sind nur für eine begrenzte Zeit auf vollstationäre Pflege angewiesen, insbesondere zur Bewältigung von Krisensituationen bei der häuslichen Pflege oder übergangsweise im Anschluss an einen Krankenhausaufenthalt.

Für sie gibt es die Kurzzeitpflege in entsprechenden stationären Einrichtungen.

Ab dem 1. Januar 2015 wird gesetzlich klargestellt, dass der im Kalenderjahr bestehende, noch nicht verbrauchte Leistungsbetrag für Verhinderungspflege auch für Leistungen der Kurzzeitpflege eingesetzt werden kann. Dadurch kann der Leistungsbetrag der Kurzzeitpflege maximal verdoppelt werden; parallel

kann auch die Zeit für die Inanspruchnahme von 4 auf bis zu 8 Wochen ausgeweitet werden. Der für die Kurzzeitpflege in Anspruch genommene Erhöhungsbetrag wird auf den Leistungsbetrag für eine Verhinderungspflege angerechnet.

 

Wohnumfeld verbessernde Maßnahmen 

Pflegestufe

Leistungen 2014  

Leistungen 2015

0 mit EA*

2.557 €uro10.228 €uro für mehrere Berechtigte

4.000 €uro16.000 €uro für mehrere Berechtigte

I, II, III

2.557 €uro10.228 €uro für mehrere Berechtigte

4.000 €uro16.000 €uro für mehrere Berechtigte

EA* = Eingeschränkte Alltagskompetenz

Gilt für Personen mit dauerhaft erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz im Sinne von § 45a SGB XI - das sind vor allem an Demenz erkrankte Menschen.

 

Wenn ein Pflegebedürftiger oder jemand, der in seiner Alltagskompetenz dauerhaft erheblich eingeschränkt ist, zu Hause gepflegt und betreut wird, kann es hilfreich sein, das Wohnumfeld an die besonderen Belange des Pflege- oder Betreuungsbedürftigen individuell anzupassen.

 

Zusätzliche Betreuungsleistungen / Entlastungsleistungen

 

Pflegestufe

Leistungen 2014

Leistungen 2015

I – III / ohne erheblich EA*

0 €uro

104 €uro

I – III / mit dauerhaft erheblich EA*, der zur Inanspruchnahme des Grundbetrages berechtigt

100 €uro

104 €uro

I – III / mit dauerhaft erheblich EA*, der zur Inanspruchnahme des erhöhten Betrages berechtigt

200 €uro

208 €uro

EA* = eingeschränkte Alltagskompetenz

 Gilt für Personen mit dauerhaft erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz im Sinne

von § 45a SGB XI - das sind vor allem an Demenz erkrankte Menschen

 

Den Betreuungsbetrag erhalten Versicherte mit erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz (psychisch kranke, behinderte oder demenziell erkrankte Menschen). Es wird je nach Betreuungsbedarf ein Grundbetrag oder ein erhöhter Betrag gewährt.

Ab dem 1. Januar 2015 werden zusätzliche Betreuungsleistungen um die Möglichkeit ergänzt, niedrigschwellige Entlastungsleistungen in Anspruch zu nehmen.

Wer seinen Anspruch auf ambulante Pflegesachleistungen nicht voll ausschöpft, kann zudem ab 1. Januar 2015 den nicht für den Bezug von ambulanten Sachleistungen genutzten Betrag maximal aber 40 Prozent des hierfür vorgesehenen Leistungsbetrages  für niedrigschwellige Betreuungs- und Entlastungsangebote verwenden.